Menuhin und wie er die Welt sieht
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Wem soll diese Einwanderung nützen?

Artan (40) und Bora (39) K. leben in Deutschland. Sie stammen aus dem Kosovo. Beide sind Analphabeten. Ihren Lebensunterhalt können sie nicht aus eigenen Mitteln bestreiten. Aber auch nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo denken sie nicht an Rückkehr.

Jeder Staat kann nach dem Völkerrecht selbst bestimmen, wie viele und welche Einwanderer er hereinlassen will. In einem wahrhaft demokratischen Land wird dieses Recht vom Volk ausgeübt. Warum? Weil ein Land kein ideologisches Konstrukt ist, das von Gutmenschen (nicht zu verwechseln mit: gute Menschen) und sonstigen politisch Korrekten nach Belieben gelenkt wird. Es basiert vielmehr auf einer von Kultur und Gewohnheiten geprägten kohäsiven Gruppe, einer Gemeinschaft, die durch die Leistungen ihrer Mitglieder – mit Steuergeldern – funktioniert und zusammengehalten wird. Kohäsiv ist eine Gesellschaft, in der ungefähr die gleichen Vorstellungen und Bedürfnisse bestehen, zum Beispiel, wenn es um die Ausgabe von Steuergeldern geht.

Verantwortungslos gegenüber den Bürgern

Folglich sollten, wenn ein Mensch eine Einreisebewilligung beantragt, seine Fähigkeiten geprüft werden. Wer von vornherein weder Bildung noch sonstige Kompetenzen vorweisen kann, darf schon deshalb keine Einreisebewilligung erhalten, weil er vermutlich nicht in der Lage ist, sein Leben zu bestreiten - geschweige denn Steuern zu bezahlen. Sodass von Anfang an klar ist, dass er der Gemeinschaft zur Last fallen wird. Eine Politik, die einem solchen Menschen Einreise und Aufenthalt ermöglicht, beweist damit Verantwortungslosigkeit und Verachtung gegenüber den Bürgern. Denn es geht bei der Entscheidung, einem Ausländer eine Einreisebewilligung zu erteilen, um eine praktische und keine sentimentale Bewertung, die nach der Vorgabe des Grundgesetzes stattzufinden hat: den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden.

Um beim Beispiel Kosovo zu bleiben. Dort liegt die Analphabetenquote bei rund 20 Prozent, weniger als zehn Prozent der Bevölkerung besitzen mehr als den minimalen Schulabschluss. Deutschland hat von solcher Einwanderung nichts – und der Kosovo übrigens auch nicht.

Geldmangel ist einer der Gründe für den Zusammenbruch der auf Ideologie und Unwissen gegründeten linken Utopie, völlig unterschiedliche Kulturen zu einer „Multikulti“-Gesellschaft zu vermischen. Wenn eine größere Anzahl unqualifizierter Ausländer ins Land gelassen wird – unter welchem Etikett auch immer – und, da sie ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können oder wollen, vom Staat unterstützt werden muss, geht irgendwann das Geld aus. Jeder private Haushalt muss ökonomisch verwaltet sein. Genauso ist es mit einem Land. Wenn es an öffentlichem Geld fehlt, sind auf einmal viele bisher als selbstverständlich betrachtete öffentliche Dienste und Leistungen nicht mehr bezahlbar. Warum aber sollte der einheimische Steuerzahler büßen, weil seine Steuern benutzt werden, um ungeeignete Einwanderer zu unterhalten?

Wer unqualifizierte Zuwanderer bei sich zu Hause aufnehmen will …

Schon höre ich das erbärmliche Protestgeschrei von Gutmenschen, die zwar weder Verantwortung noch Verständnis noch Mittel noch Einsicht besitzen, um die Lage zu verbessern, aber sich berufen fühlen, ihre gesammelte Freiheit von Vernunft zu beweisen. Sie fordern, „alle Flüchtlinge“ aufzunehmen. Oder sind sie bloß willige Werkzeuge jener, die unermüdlich im Hintergrund danach streben, ihre eigenen Ziele durchzusetzen und alle kohäsiven Gesellschaften zu zerstören?

Auf alle Fälle besteht ein Weg, die Empörung zu mildern. Wer unqualifizierte Zuwanderer samt deren Angehörigen bei sich zu Hause aufnehmen und für ihren Unterhalt bürgen möchte, möge dies im Rahmen des Gesetzes und auf seine Kosten tun. Mit der häuslichen Gemütlichkeit wird es dann meist rasch vorbei sein. Leider ist diese Lektion zu kostspielig und zu langsam, um allen Gutmenschen zuteil zu werden.

Wie könnten in kürzester Zeit die gleichen positiven Lernfortschritte bei Menschen erreicht werden, die nicht müde werden zu betonen, dass ihnen die Umwandlung Deutschlands nicht schnell genug geht? Da habe ich, wie immer, einen bescheidenen Vorschlag. Stellen wir genügend öffentliches Geld zur Verfügung, um den Gutmenschen-Wortführern die einfache Reise nach Ländern wie Albanien, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Eritrea, Guinea, Nigeria, Rumänien, Somalia, Sri Lanka oder der Türkei zu ermöglichen – selbstverständlich mit den dortigen Luftlinien (es wäre sonst zu teuer). Wenn sie hereingelassen würden, was nicht selbstverständlich ist, bekämen sie dort die Möglichkeit, durch ihre eigene Anwesenheit die Vorteile der herbeigesehnten Multikulti-Gesellschaft zu schaffen und auszuprobieren. Und unter Beweis zu stellen, wie integrierbar sie sind. Auch ihre erlernten Fähigkeiten könnten sie dort ausüben: Politik- oder Medienwissenschaftler? Psychoanalytiker? Sozioökonom? Antidefamation-Kommissar? Antifaschistikofantasist? Hier entlang! Bitte einsteigen! In diesen Ländern gibt es zweifellos Bedarf für solche Kenntnisse.

Die Auswirkung des Auszugs der Gutmenschen wäre in der ruhiger und geselliger gewordenen Umgebung sofort merkbar.

Gerard Menuhin