Menuhin und wie er die Welt sieht
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Die deutsche Rechte muss an einem Strang ziehen

Rede von Gerard Menuhin auf dem „Freiheitlichen Kongress“
des Deutsche Stimme Verlages, der vom 23. bis 25. November 2007 stattfand

Die deutsche Rechte – seien es Parteien, Vereine oder Individuen – muss, wenn sie einen Einfluss auf die Verhältnisse in Deutschland haben will, an einem Strang ziehen. Also bitte greift Euch nicht gegenseitig an! Wenn Ihr es ehrlich meint, gilt für Euch nur eine Sache, nur ein Ziel: das Wohlergehen Deutschlands und des deutschen Volkes.

In dem Ziel, dieses wesentliche Gut zu erreichen, und in vielen weiteren Punkten sind sich die meisten einig.

Deutschland muss wieder zu sich selbst finden und zwar dadurch, dass sich das Land auf sich, auf seine Bürger und deren Nutzen konzentriert. Das heißt kurz gesagt: Freiheit und freie Entscheidungsmöglichkeit für das deutsche Volk!

Deutschland ist Exportweltmeister, also müsste genügend Steuergeld in die Staatskassen fließen, um den 1,9 Millionen deutschen Kindern unter 15 Jahren, die unter der Armutsgrenze leben, ein lebenswertes Leben zu ermöglichen, und um die Altersvorsorge zu sichern. Es kann nicht sein, dass Menschen, die dreißig Jahre gearbeitet und in die Rentenversicherung einbezahlt haben, eine völlig unzureichende Rente bekommen. Es kann nicht sein, dass deutsche Paare und deutsche Frauen keine Zukunft für ihre Kinder sehen und deshalb keine haben wollen. Es kann nicht sein, dass deutsche Kinder daran gehindert sind, in ihren Schulen eine normale Bildung zu bekommen, weil sie von Ausländern – von denen nicht wenige gewaltbereit sind – an Zahl übertroffen werden. Es kann nicht sein, dass Ausländer ermutigt und gefördert werden, nach Deutschland zu ziehen, nur weil es hierzulande nicht genügend Ingenieure gibt, da den jungen aus- bzw. fortzubildenden Deutschen nicht dieselben Chancen eingeräumt werden.

Übrigens kann es auch nicht sein, dass in Deutschland, bis vor kurzem vielleicht das geistig fortgeschrittenste Land der Welt, im 21. Jahrhundert Menschen nur wegen ihres „Andersdenkens“ aus Befangenheit, Feigheit und Ignoranz zu sieben Jahren Haft verurteilt werden können und dass Greise mit Kopfgeld wie im Wilden Westen gejagt werden.

Wer denkt denn hier tatsächlich „anders“? Wieso kommt es zu dieser absurden Entwicklung in Deutschland? Wer sind die Schuldigen?

Die Grundlage aller staatlichen Organisation liegt in der Besteuerung. Alle demokratischen Staaten funktionieren auf der Basis von Steuereinnahmen. Ohne Steuern bewegt sich gar nichts. Steuern sind wesentlich für das Funktionieren jedes Landes. Sie sind – oder sollten es jedenfalls sein –, eine Anlage in die Gesellschaft. Sie ermöglichen Straßenbau, Krankenhäuser, Schulen, Polizei usw. usf. Wer keine Schule braucht, weil seine Kinder erwachsen sind, freut sich eben über ein neues Spital. Auch alle Politiker und Regierungsmitglieder können ihre Positionen nur einnehmen, weil sie von öffentlichem Geld bezahlt werden. So gesehen, sind diese Menschen also unser aller Arbeitnehmer. Es ist üblich, seinen Arbeitgeber mit Respekt zu behandeln, sonst läuft man Gefahr, seine Stelle zu verlieren. Leider muss festgestellt werden, dass viele Politiker der etablierten Parteien eher Verachtung als Respekt für ihre Bürger zeigen, denn anders wären die vielen politischen Entscheidungen, die gegen den Willen des Volkes fallen, nicht zu erklären. Aber diese gewählten „Angestellten“ sind leider nur alle vier Jahre zu entfernen und auch dann ist man sie höchstwahrscheinlich nicht wirklich los.

Und neue Untaugliche schießen aus dem Boden. Sie scheinen sich gegenseitig zu befruchten. So groß ist ihr Drang nach den hohen Gehältern und den Nebenverdiensten, dass sie nie auf ihren Posten verzichten würden, ohne regelrecht vom Wähler aus den Parlamenten gejagt zu werden.

Viele dieser politischen Kostgänger des Volkes werfen mit Steuergeld herum, als ob sie es selbst verdient hätten. Muss man sich also wirklich fragen, warum der Bürger sich über das Bezahlen von Steuern ärgert und diese nicht als Investition, sondern eher als Strafe betrachtet? Wir hören ständig, der Bürger arbeite das halbe Jahr für die Regierung. So sieht er das, weil er keinen Vorteil aus seinen Steuern zieht.

Mit von Einheimischen bezahltem Steuergeld muss der einheimische Bedarf an öffentlichen Diensten gedeckt werden. Punkt, Ende! Mehr Steuergeld als dafür gebraucht wird, muss nicht erhoben werden und muss es nicht geben. Das ist der Sinn und Zweck von Steuern. Das heißt aber auch, dass Ausgaben des Staates dann enden, wenn es kein Geld mehr gibt. Es ist völlig gleichgültig, ob ein paar armselige Linke oder Grüne trotz der Massenarbeitslosigkeit in Deutschland halb Afrika als „Fachkraft“ mit Arbeitserlaubnis ins Land holen möchten und wie viele Osteuropäer ein Joschka Fischer durch rechtswidrig erteilte Visa einschleusen möchte, um eine Multikulti-Gesellschaft zu schaffen; es tut nichts zur Sache, wie viele Juden aus der früheren Sowjetunion Helmut Kohl möglichst unbemerkt nach Deutschland hereinholen wollte – es bliebe dann nämlich einfach kein Steuergeld übrig, solche Pläne zu unterstützen. Das müsste auch die Antwort bezüglich vieler, von verantwortungslosen Regierungen gewollter, aber beim Volk unerwünschter Projekte sein: Leider gibt es dafür kein Geld! Und nicht anders muss auch die Antwort auf bestimmte Forderungen aus dem Ausland lauten. Die Regierung, die mehr öffentliches Geld ausgibt, als in den Staatskassen vorhanden ist, verrät das Land, weil sie es in Abhängigkeit stürzt. Wenn Steuern mäßig erhoben und sachgemäß ausgegeben würden, dann würde sich keiner über sie beklagen.

Aber wenn es je so gewesen ist, so ist das jetzt längst nicht mehr der Fall. Der Politiker, der behauptet, die öffentlichen Dienste könnten ohne die hohen Steuergelder nicht funktionieren, hat nur teilweise Recht. Diese Dienste funktionieren alle nur deshalb nur zum Teil, weil das Geld nicht ausgegeben wird, wofür es gedacht ist, sondern für unzählige unnötige andere Angelegenheiten, von denen viele den Interessen des deutschen Volkes geradezu zuwider laufen – wie zum Beispiel die Auslandseinsätze der Bundeswehr, die den Terrorismus förmlich ins Land holen.

Die Deutsche Bahn ist ebenfalls ein bezeichnender Fall. Seit Wochen streikt die Gewerkschaft der Lokführer, um einen gerechten Lohn zu erhalten. In der Schweiz bekommen Lokführer mehr als das Doppelte des Lohns ihrer Kollegen in Deutschland. Warum ist das so? Verdienen deutsche Lokführer nicht ein gleich hohes Maß an Vertrauen?

Als die Lokführer streikten und die Deutsche Bahn wie gewohnt nicht verhandeln wollte, sind unzählige Pendler gestrandet. Da die DB ein Staatsunternehmen ist, fragt man sich, warum die Regierung, vielleicht sogar die Kanzlerin, nicht vermittelt hat. Keine Spur davon. Die Merkel war mehr daran interessiert, den Dalai Lama zu treffen. Das heißt, sie hielt es für angemessen, dem normalen deutschen Bürger den Rücken zu kehren, einen zwar liebenswürdigen, aber für Deutschland weniger wichtigen Mann zu unterhalten und gleichzeitig den wichtigen Handelspartner China unnötig zu provozieren.

Wahrscheinlich geschah das ja auf Wunsch von Bush, der gleich danach dem Dalai Lama eine Medaille überreichte. Daran war Merkel mehr interessiert, als ein Machtwort zu sprechen, um eine täglich notwendige Funktion ihres Landes wiederherzustellen. Die ewige Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder kann sie anscheinend nicht lassen. Auf alle Fälle ist es immer einfacher, sich dort einzumischen, wo man keine Verantwortung trägt, als da, wo man gewählt ist, um für bessere Zustände zu sorgen. Ist Merkel nur ehrenamtliche oder nur beiläufige deutsche Bundeskanzlerin? Ist sie vielleicht gar der europäische Hauptlakai des George W. Bush?

Für Merkel spielt die Deutsche Bahn nur eine Rolle: Sie soll so bald wie möglich privatisiert, versilbert werden. Darüber hinaus hat sie für die deutsche Kanzlerin keine Bedeutung. Damit wissen wir im Voraus, inwieweit sich Merkel um die Konsequenzen der Privatisierung der Bahn für die Fahrgäste kümmern wird.

Andererseits, wenn die Deutsche Bahn tatsächlich privatisiert wird, braucht die Regierung kein Steuergeld mehr, um sie zu unterhalten. Obwohl diese Privatisierung ein großer Fehler ist, sollte dieser eine Punkt für uns doch eigentlich von Vorteil sein. Denn der Anteil der Steuern, der in die Bahn geflossen ist, kann ja künftig wohl von den Steuern abgezogen werden. Oder etwa nicht?

Nicht im Traum, im Gegenteil! Es werden von oben immer neue steuerbedürftige Bereiche hinzugefügt. Da gibt es doch den Unterhalt für das Berliner Mahnmal, dessen Betonstelen zerspringen. Es gibt Kirchen, die zu Synagogen umgebaut werden müssen. Es gibt neue Wiedergutmachungsverlangen in Milliardenhöhe. Es gibt den „Kampf gegen Rechts“. Dieser letztere verbraucht mehr Geld als je zuvor, da die Rechten offensichtlich Lösungen vorschlagen, die den Bürgern zunehmend zu gefallen scheinen. Und daher müssen diese Rechten offenbar mit allen Kräften unschädlich gemacht werden.

Man muss zugeben, dass der Bürger selber auch weitgehend dafür verantwortlich ist, dass seine Regierung ihn auf seine Kosten von der Mitwirkung an der Politik ausschaltet, da er zu selten seine eigene Verantwortung wahrnimmt. Im Gegensatz zu den Franzosen geht der Deutsche nicht auf die Straße, um gegen alle unerwünschten Entscheidungen seiner Regierung zu protestieren. Dazu kommt, dass mancher Bürger selbst im eigenen Bereich zu wenig Verantwortung zeigt: Man ernährt sich falsch, raucht und muss dazu gezwungen werden, vernünftig Auto zu fahren. Das führt zu höheren Krankheits- und Krankenversicherungskosten und zum Beispiel zu einer Unzahl von Verkehrsschildern, die Geld kosten. Auch wird dadurch die Polizei für Dinge eingesetzt, die sie von ihren eigentlichen Aufgaben, insbesondere dem Kampf gegen die Kriminalität, ablenkt. Die Regierung nimmt dem Bürger die Verantwortung ab und verlangt dafür Geld von ihm. Etliche Gesetze dienen so lediglich dem Schutz der Verantwortungslosen. Hingegen müssen der hungernde Hartz-IV-Empfänger und seine Kinder von Wohlfahrtsvereinen und Stiftungen mit ihren öffentlichen „Tafeln“ ernährt werden.

Anstatt immer mehr Steuern zu verlangen, um Unnötiges zu bezahlen oder um Staatsschulden oder deren Zinsen zu bedienen, sollte der Staat von Beginn an auf unterster Ebene prüfen und kalkulieren, was genau gebraucht wird, um das Notwendigste am Laufen zu halten. Das heißt, die Gemeinden sollten zuerst, dann die Länder und als allerletztes der Bund von Steuern profitieren. Dadurch würden Auslandsabenteuer von vornherein unmöglich und den endlosen Reisen einer sich selbst sehr wichtig nehmenden Kanzlerin wäre ein Ende gemacht.

Es dürfte kein Rappen, kein Pfennig im Ausland ausgegeben werden, solange es dem eigenen Bürger an etwas fehlt. Es geht nicht um Almosen, es geht um im Voraus bezahlte Abgaben und Gebühren. Das ist kein anomales Verlangen, es ist einfach gesunder Menschenverstand.

Was können die Politiker eigentlich? Sind sie fähig, die Probleme des Landes zu lösen, wofür sie doch eigentlich gewählt worden sind? Oder sind sie das nicht? Und wenn nicht, wofür werden sie dann eigentlich von Steuergeldern bezahlt?

Wenn ein Bürger eines Landes von seiner eigenen Regierung auf Wunsch ausländischer Machthaber ins Visier genommen wird, so darf er sich eigentlich als ganz besonders ausgewähltes Opfer betrachten. Wenn sich dieser Bürger als patriotischer als seine eigene Regierung erweist und sich im Vergleich zu seinen Politikern deutlich mehr für sein Land einsetzt und im Rahmen seiner ihm verfassungsrechtlich erlaubten Tätigkeit für bürgernähere Verhältnisse wirbt, für Volksbegehren und Volksabstimmungen, also für mehr Demokratie, wenn er dann von seiner eigenen Regierung, gerade im Gegensatz zu seinen Handlungen und Erklärungen, beschuldigt wird, verfassungsfeindlich, totalitär und menschenverachtend zu sein, dann muss sich der Bürger doch fragen, wie genau diese Politiker dazu kommen, ihm solches vorzuwerfen. Gerade die, die selber diese negativen Wesenszüge zeigen. Ist es vielleicht, weil der so verfolgte Bürger eine echte Bedrohung für die Herrschenden darstellt? Ist es, weil er vielleicht die einzig wirksamen Lösungen zur Krise in Deutschland vorschlägt?

Übrigens sind es nicht nur deutsche Politiker, die mit anderen ausländischen Politikern mehr gemein haben, als mit ihren eigenen Landsleuten. Alle diese Politiker gehören fast ausnahmslos zu einer Sorte Außerirdischer, die wie in einem Raumschiff in der Welt umhergleiten und zwischen den Mahlzeiten kurz am Boden Halt machen, um uns eine neue völlig wirkungslose politische Maßnahme zu erklären. Die kürzliche EU-Erklärung, stolz die „Lissabonner Erklärung“ genannt, fällt mir dazu ein. Ihr besonderer Vorteil, so sagt man uns, wird mehr Demokratie sein. Ist dieses „Mehr an Demokratie“ damit bewiesen, dass unter den EU-Staaten lediglich Irland und vielleicht Großbritannien Volksabstimmungen über dieses neue Abkommen abhalten werden?

In Deutschland erleben wir eine deutliche Trennung zwischen Regierung und Bürger. Auch eine Trennung zwischen Menschen einerseits, die antideutschen Mächten gehorchen, und denjenigen andererseits, die nur insofern wahrgenommen werden, als sie alle vier Jahre zur Wahl gehen und sonst nur als Steuerquelle funktionieren.

Wollt Ihr wirklich weiterhin bloß als Steuerquelle für eine antideutsche und antidemokratische Regierung funktionieren?

Vor Jahren habe ich vorgeschlagen, der deutsche Bürger solle Ungehorsam zeigen, indem er seine Steuern zurückhält. Dadurch hätte er seine Missbilligung zeigen können. Dass das nur mehrheitlich gelingen konnte, war mir klar. Ohne organisiertes Gesamtauftreten wäre ein solches Verhalten nutzlos. Die Stärke liegt in der Masse!

Ich bitte Sie, unbedingt zusammen zu halten. Auch wenn Sie nicht bereit sind, zu Tausenden wegen der Verleumdung Deutschlands vor Gericht zu stehen, auch wenn Sie nicht bereit sind, gemeinschaftlich Ihre Steuern zu verweigern – halten Sie dennoch immer solidarisch zusammen. Widerstehen Sie allen Verführungen und getarnten Machenschaften des Verfassungsschutzes und allen ähnlichen Unterwanderungsversuchen. Widerstehen Sie ehrgeizigen Einzelnen, die sich wichtig machen wollen. Meinungsverschiedenheiten sind normal und zu erwarten und kein Grund den anderen auszuschließen. Wenn jemand eine andere Zahnpasta bevorzugt, heißt das nicht, dass er nicht bündnisfähig wäre. Hauptsache, die Zähne bleiben gesund. Zeigen Sie dem gemeinsamen Gegner diese Zähne.

Wir haben die Schuldigen identifiziert. Sie finden sich in den Reihen der Politik.

Aber sind diese Schuldigen nur verantwortlich dafür, dass sie unser aller Steuergeld für ihre üblen Zwecke und ihre persönliche Bereicherung benutzen? Oder laden sie fast alle eine weitere Schuld auf sich?

Mit vielen der Fässer ohne Boden, in die unser Steuergeld geworfen wird, werden weiterreichende Ziele verfolgt: Die ausgiebige Unterstützung auch von unbegabten, manchmal sogar von kriminellen Ausländern, um diese zu „integrieren", der tolerierte Asylmissbrauch, der Bau und Unterhalt unzähliger Gedenkstätten, die Finanzierung von immer neuen Dokumentationszentren – all das dient im Allgemeinen nur einem Zweck: Der Verwässerung der deutschen Gesellschaft und der Zerstörung des deutschen Wesens, der deutschen Seele. Wenn der Deutsche seiner selbst nicht mehr sicher ist, wenn er nicht mehr weiß, wo er zuhause ist, dann kann es ihm egal sein, wofür er zahlt. Hauptsache er zahlt. Es ist, als ob dem deutschen Bürger im täglichen Geschehen von seiner eigenen Regierung ewig und ununterbrochen eine lange Nase gemacht würde. Oder als ob die Politiker in aller Öffentlichkeit Ihr Steuergeld vor Ihnen zerreißen würden.

Das heißt nicht, dass die pausbäckige Merkel oder der wohlgenährte Beck oder ihre anderen eher farblosen Helfer nun selbst überaus finstere Figuren sind. Aber sie haben den Gehorsam gelernt und er passt ihnen wie ein Handschuh. Irgendwann hat Merkel den Sirenengesang gehört und ihm gehorcht, den Ruf der so verführerisch geklungen hat. Sinngemäß etwa so: „Du kannst dich als Kanzlerin profilieren, wichtige Menschen treffen, die Welt bereisen und wahrscheinlich solange an der Macht bleiben, wie es uns passt — solange du anerkennst, wo es lang geht, das heißt, solange du den Entscheidungen der wirklichen Drahtzieher folgst.“

Das deutsche Volk wird in Schach gehalten, von oben von der Regierung und von unten von ihren willigen Vollstreckern – um einmal den Ausdruck vernünftig zu benutzen – von dem gehirngewaschenen Fußvolk der Antifa-Koalition, der Fünften Kolonne Israels. Es ist unwichtig, ob die niedrigeren Regierungsmitglieder in den Anti-Deutschland-Plan eingeweiht sind oder ob sie nur aus Macht- und Geldgier oder aus Kleinmut mitmachen. So wie es auch unwichtig ist, ob das Fußvolk aus tatsächlicher Dummheit und Ignoranz mitmacht oder weil es aus den Kassen des DGB usw. bezahlt wird.

Als ich angefangen habe, meine Meinungen zu veröffentlichen, war ich naiv genug zu glauben, der normale Gegner sei nur zu ignorant, zu ungebildet, um die Wahrheit zu erkennen. Man müsse ihm nur geduldig und wahrheitsgemäß erklären, was im letzten Jahrhundert eigentlich abgelaufen ist. Jetzt aber – nach unzähligen Beispielen, da man mich aus dem Zusammenhang gerissen oder einfach verdreht zitiert hat – weiß ich, das der normale Gegner zwar ignorant ist, aber auch willkürlich blind. Ihm ist nicht zu helfen. Er atmet vom Morgenlicht bis zur Dunkelheit bewusst und absichtlich die Lüge ein. Er ist nicht nur Knecht aufgrund der Belohnungen, sondern auch, weil er der Masse ergeben ist. Das ist ihm besonders wichtig und gibt ihm Sicherheit, weil er allein diese Lügen nie aufrechterhalten könnte.

Inzwischen hat die „Bewältigung“ jüngster deutscher Geschichte ein Ausmaß an Lächerlichkeit angenommen, das kaum ernst zu nehmen wäre, wenn es nicht das Leben eines Menschen zerstören könnte. Ein einzelnes Wort genügt, um in vernichtende Kritik zu geraten. Wenn aber das armselige Gutmenschentum mit seiner Verschrobenheit einen Schimmer von Geschichte hätte, so wäre ihm bekannt, dass auch Wörter wie „anständig“ oder „Genossen“ gleichermaßen „verboten“ sein sollten. Wie auch der Begriff „entartet“ gehörten sie während der zwölf Jahre des Dritten Reiches zum alltäglichen Vokabular. Sollen wir folglich vielleicht die ganze deutsche Sprache verbieten? Mit den zunehmenden schrecklichen Anglizismen sind wir auf dem besten Wege dazu.

Eigentlich müsste man solche Gutmenschen mit Mitleid behandeln, sind sie doch nur unschuldig in eine Falle geraten, in die wir alle leicht hätten fallen können. Wir alle? Wohl kaum! Nein, keiner von uns wäre darauf gekommen, sein Land für einen Söldnerlohn zu verraten. Dafür muss man wohl ein besonderes Naturell haben.

Aber eines müssen wir zugeben: Ob es um Sprechchöre wie „Nazis raus!“, „Deutschland verrecke!“, „Bomber Harris do it again!“ oder um Aufmärsche geht – die Linken sind bestens organisiert. Tausende von leeren Köpfen bei der Antifa oder irgend einer zusammengebastelten „Anti-Defamation League“ oder einem „Forum“, die jederzeit auf Wunsch aktiviert werden können, warten nur darauf, bis zum Rande gefüllt zu werden, um danach ihre Blödheiten im Internet oder auf der Straße abzusondern. Sonst haben sie keine Gedanken, kein Leben.

Individuelle Menschen und Querdenker sind schwieriger zu organisieren. Sie hier, die Sie viele praktische Ideen haben, wie das Land gerettet werden könnte, sind schwieriger zu organisieren. Aber soll Ihre Außenwirkung nur wegen vieler interner Diskussionen deshalb wirklich weniger beeindruckend und wirksam sein? Streitkultur ist gesund und nötig. Nur müsste sie hinter geschlossenen Türen stattfinden. Danach, in der Öffentlichkeit, muss Einigkeit gezeigt werden!

Haben die deutschen Nationalen nicht genügend echte Feinde, dass sie Gleichgesinnte angreifen müssen? Sie müssen sich darüber einig sein, wer der gemeinsame Gegner ist. Er ist nicht unter Ihnen. Ob einige von Euch dafür sind, dass dieses Projekt statt jenem Priorität haben muss, oder umgekehrt, ist doch völlig unwichtig, angesichts dessen, was uns allen angetan wird. Sie dürfen solche Uneinigkeiten und Meinungsverschiedenheiten nicht zu hoch bewerten und nicht zum Anlass nehmen, andere Patrioten anzugreifen.

Wie Sie wissen, schreibe ich für die National-Zeitung. Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich es verurteile, dass vor kurzem die Zeitung „Junge Freiheit“ ihre Zusammenarbeit mit dem Europaabgeordneten Andreas Mölzer öffentlichkeitswirksam beendete, weil er auch die NPD zu einem Gedankenaustausch deutscher rechter Parteien in das EU-Parlament zu Straßburg eingeladen hatte. Dabei erhob der Chefredakteur Anspruch auf die Zugehörigkeit der JF zu einem „nationalkonservativen Widerstand“. Aber leider ist dieser Widerstand längst Geschichte. Verstehen Sie mich nicht falsch: Es gibt zweifellos ehrenhafte, konservative Menschen aller Art, die es zu gewinnen gilt. Allein schon, damit sie nicht den Rest ihres Lebens am Stammtisch bzw. um den Kamin sitzen und schwatzen müssen – womöglich mit den Vertretern der JF –, ohne auch nur die Katze an ihrem Platz am Feuer zum „Widerstand“ zu bewegen.

Eins muss aber allen Rechten wichtig sein. Sie sollten es nicht halten wie die Grünen mit ihrem ungeklärten Verhältnis zur Gewalt, das ihnen zahlreiche Straftäter in ihren Reihen einbrachte. Straftaten sind immer abzulehnen. Prinzipiell und nicht nur, weil die Gegner nur auf Delikte warten. Gewalt führt keinen Schritt weiter – im Gegenteil.

Auch müssen alle Rechten darauf achten, dass sie miteinander bündnisfähig bleiben. Es ist schwierig genug, zu jenen zu gehören, die an ein deutsches Deutschland glauben, die es wagen, auf die deutsche Geschichte stolz zu sein. Die Schwächung einerseits durch vermeintlich wohlmeinende, aber unberechenbare Weggefährten, andererseits durch eingeschleuste Spitzel ist unnötig. Die Reihen müssen nicht um jeden Preis gefüllt werden. Nicht jedermann ist willkommen, nur um die Gesamtzahl zu vermehren.

Es gibt ganz gewöhnliche Gewalttäter oder Chaoten, die sich als Rechte ausgeben, nur um ihren Neigungen durch ausgesprochene Blöd- und Gemeinheiten nachgehen zu können.

Wer sich mit Gewalttaten hervorgetan hat, der kann der deutschen Sache (wenn sie ihm denn wirklich etwas bedeuten sollte, was ich nicht annehme) nur noch einen Dienst erweisen: sich von Politik fernzuhalten. Es gibt andere Betätigungsfelder von der Gartenarbeit bis hin zum Briefmarkensammeln, auf denen er keinen Schaden anrichten kann. Und wenn der Betreffende das nicht selbst einsieht, dann darf er auf der demokratischen Rechten nicht mit offenen Armen empfangen werden.

Abgrenzungsprobleme wird es immer geben. Wie tolerant man auch immer sein mag, irgendwo ist die Grenze. Ich plädiere dafür, hier keine falsche Toleranz zu zeigen.

Unter den Rowdys gibt es bekanntlich vor allem getarnte Verfassungsschützer, die nur darauf warten, Aktionen anzuzetteln und durchzuführen, Aktionen, die ein Parteiverbot ermöglichen.

Es gibt aber auch die meist jungen Aufwiegler, die es nicht lassen können, durch Gewalt und Provokation ihren Frust zu zeigen. Dieser Frust mag zwar erklärlich sein, aber ihre Methoden schaden der ehrlichen Sache der patriotischen Deutschen. Herummarschieren, Sprüchebrüllen und Wändebeschmieren – das ist für den Gegner ein gefundenes Fressen. Genau das, was er braucht um über „Neonazis“ und „Antisemitismus“ zu jammern.

Wenn wir den Glauben an die Sache aufrecht erhalten wollen und streng mit uns selber sind, merken wir, dass wir für die endlose Unterdrückung und Verleumdung, die Verbote und Verfolgungen fast dankbar sein müssen. Dadurch werden wir die Oberflächlichen schnell wieder los.

Am allerschlimmsten sind aber diejenigen, die zwar über die nötige Bildung verfügen, aber immer wieder zeigen, dass sie ausschließlich ihren eigenen Standpunkt bevorzugen und sich selbst Priorität geben, statt als Teil einer Bewegung zu arbeiten und das gemeinsame Interesse voranzutreiben. Zum Beispiel gibt es Leute, die zur „Erlebnisgeneration“ gehören und wegen ihrer echten Erinnerungen wichtig und wertvoll sind, aber auch andere, die dabei vergessen, dass es um unser aller Zukunft geht und die Vergangenheit nicht mehr zu ändern ist. Letztere verwenden ihre Energie nutzlos.

Zwar muss die falsche Bewertung der Vergangenheit korrigiert werden und die verkrümmte Generation der Umerzogenen mit ihrem geradezu peinlichen Hang zur Selbstverstümmelung wieder zurecht gebogen oder besser abgelöst werden. Aber eine nur rückwärts gewandte Sicht kann unseren kommenden Generationen nicht helfen. Ehret die, die das Gestern miterlebt haben, sie haben ihre wichtige Rolle in der Geschichte, aber vergesst nie, dass es um morgen geht.

Noch einmal meine dringende Bitte: Greift euch nicht gegenseitig an! Das nützt nur dem gemeinsamen Feind. Letzten Endes geht es doch nur darum, dass die Rechten alle an einem Strang ziehen müssen, damit Deutschland nicht ganz vor die Hunde geht.

Die wichtigsten rechten Parteien betonen immer wieder ihre Verfassungstreue und ihr Streben nach mehr Demokratie, nach Volksentscheiden und Volksbegehren. Das Parteienkartell ist aber für solche offiziellen Erklärungen taub. Um ihren auslandsgesteuerten gehorsamen Dienst zu versehen, müssen sie ständig behaupten, die einzigen bedeutenden rechten Parteien seien verfassungsfeindlich. Dem muss mit Nachdruck widersprochen werden.

Das Bekenntnis zum Grundgesetz ist eine Sache. Anbiederei, wie sie die Republikaner (soweit es die Partei noch gibt), betreiben, eine andere. Es hilft nichts, wenn man nur deshalb nicht mehr im Verfassungsschutzbericht steht, weil man bedeutungslos ist. Dieser Bericht und die so genannten Verfassungsschutzbehörden sind ja keineswegs objektiv, sondern Instrumente zur Wahrung und Festigung der Macht der Herrschenden. Sonst müsste man darin ja etwas über die Hunderte von Verfassungsbrüchen der Etablierten lesen können.

Ich warne auch davor, sich unter die Zionisten einzureihen und die so genannten „Islamisten“ als den Hauptfeind anzusehen. Sie, meine Damen und Herren müssen die Identität ihres Landes wahren. Das beinhaltet, dass sie eine Islamisierung Deutschland als einen Bestandteil der Überfremdung bekämpfen. Aber lassen Sie sich nicht in einen Konflikt Deutschlands mit der islamischen Hemisphäre hineintreiben. Es gibt einfach zu viele Moslems auf der Welt – und sie sind Deutschland noch immer wohlgesonnen.

Ich wollte auch noch auf einige Kleinstparteien mit angeblich rechter Gesinnung eingehen. Diese Gruppierungen sind zum Beispiel wie wir alle für mehr Umweltschutz und weniger Bürokratie. Aber Parteien, die vielleicht 0,01 % der Wählerschaft erreichen, bringen uns nicht weiter. Ihre Mitglieder sollten ihre politischen Bemühungen woanders einsetzen. Wir brauchen nicht zig Kleinstparteien, die oft gerade mal aus dem Vorsitzenden und seiner Freundin bestehen.

Letzte Woche wurde in Österreich eine neue Partei gegründet: sie nennt sich hochtrabend „Nationale Volkspartei“. Die Internetseite dieser Partei ist hochprofessionell eingerichtet. Offensichtlich hat die Partei Mittel und sogar rudimentäre organisatorische Fähigkeiten. Aber was hat die Freiheitliche Partei Österreichs falsch gemacht, dass Österreich eine zusätzliche rechte Partei benötigen würde? Die FPÖ hat sich seit den Haiderschen Machenschaften völlig erholt. Wenn der FPÖ-Chef Strache erklärt: „Tauschen wir die unverantwortlichen Politiker in Österreich aus, bevor sie die österreichische Bevölkerung austauschen“, muss die FPÖ nicht von einer anderen Partei überholt werden. Damit wird nur wieder die Konzentration im rechten Lager gefährdet.

Ich will nicht, dass deutsche Energie im Sand verläuft, deutsche Vernunft verschwendet wird. Sondern dass in den Parlamenten wohldurchdachte Projekte und Pläne auf den Weg gebracht werden, die Deutschland und dem deutschen Volk dienen.

Denn darum geht es doch. Es gibt offensichtlich viel Wohlwollen, viel Energie und viele Hoffnungen unter Menschen, die etwas bewegen und ändern wollen. Ist es nicht bedauernswert, wenn diese Kraft verschwendet wird? Wichtig ist, dass man sich ehrlich und aufrichtig für Deutschland einsetzt.

Die großen Ziele gelten nach wie vor: Das Verlassen der EU, die Neutralität, die Wiedereinführung der Deutschen Mark, die Einführung und Erleichterung von Volksentscheiden und Volksbegehren usw. Aber diese so wesentlichen Reformen können nur ermöglicht werden, wenn die Rechten an der Urne erfolgreich sind. Dafür müssen mehr Bürgerinnen und Bürger am Wahltag für die rechten Parteien stimmen. Dafür müssten auch die Rechten das deutsche Volk davon überzeugen, dass sie die einzigen wählbaren Alternativen zum Altparteien-Kartell darstellen. Dieses Ziel ist monumental. Behalten wir dieses Ziel stets vor Augen.

Die „Große Koalition“ dauert an und wird trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten unter den Parteien bis zum Ende der Wahlperiode an der Macht bleiben. Warum? Gerade und nur, damit sie an der Macht ist! Alle Meinungsverschiedenheiten sind unbedeutend im Vergleich zum Verlust der Macht. Nur kurz vor den nächsten Wahlen werden sich die Parteienbosse plötzlich profilieren und versuchen, den anderen schlecht zu machen.

Diese Politiker nehmen ihre Politik sehr ernst. Wenn es um das Ergattern von Posten und Pfründen geht, treten ihre tatsächlichen Talente zutage. Dann werden kraftvoll Bündnisse geschmiedet. Dabei spielt das deutsche Volk nur eine Nebenrolle. Es geht um das Monopol der politischen Macht. Diese Wahlperiode ist für die CDU/CSU wie für die SPD eine Geduldsprobe, weil sie die Vorteile der Macht teilen mussten. Das nächste Mal hofft jede der so genannten „Volksparteien“ – die übrigens ihre Mitglieder in Scharen verlieren – , die Macht für sich allein zu erhalten. Dazu kommen noch FDP, Grüne und Linke, die jederzeit bereit sind, sich mit irgendwem und unter allen möglichen Koalitionen zu vereinen, wenn sie nur wieder an einer Regierung teilnehmen dürfen.

Deswegen ärgern sich die Politiker dieser Parteien auch furchtbar, wenn die Rechten sie in den Parlamenten verdrängen und ihnen mit klaren Vorschlägen, wie das Land gerettet werden könnte, die Schau stehlen. Die Herrschenden glauben doch selbst nicht, dass sie für Deutschland die Besseren seien. Wenn es einen Druck gibt, der noch stärker ist als der international agierender Lobbys, so kann es nur der Druck von innen sein, der sie wieder in ihre Löcher zurücktreibt.

Jeder Beitrag der Deutschen Stimme, jede Rede eines Vertreters der rechten Oppositionsparteien DVU und NPD muss Deutsche überzeugen: durch politische Weitsicht, durch Klarheit und nicht zuletzt mit den Mitteln der Satire. Der Gegner hat gezeigt, dass er zu allem fähig ist, um die rechte Opposition, die einzig wahre Opposition zu unterdrücken. Deshalb bitte ich Euch alle nochmals dringend: Haltet zusammen! Nur Einigkeit macht stark.

Blaise Pascal sagte: „Recht ohne Macht ist ohnmächtig. Macht ohne Recht ist tyrannisch. Also muss man dafür sorgen, dass das, was Recht ist, mächtig und das, was mächtig ist, gerecht sei.“

Um das zu erreichen, brauchen wir die Kraft, die im deutschen Volk steckt. Ihre Aufgabe ist es, dazu beizutragen, dass die Kraft des deutschen Volkes zurückkehrt.