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„Antifa“ – die nützlichen Idioten der Mächtigen


Straßenszene aus Deutschland 2008? Oder aus Zeiten der Französischen Revolution? (Aus einem Gemälde von Eugène Delacroix).
Fast könnte man sich in die Zeit der Französischen Revolution von 1789 zurückversetzt fühlen. Damals wurden die Opfer (längst nicht alle von ihnen waren „Aristokraten“), begleitet vom Hass und dem analphabetischen Geheul eines künstlich aufgebrachten und ferngesteuerten Pöbels, zur Guillotine gebracht. Damals war Frankreich durch im Ausland aufgenommene Darlehen fast bankrott. Damals hat angeblich der Pöbel eine Revolution organisiert. Auch damals war es egal, ob die Opfer männlich oder weiblich waren.

So erging es in Berlin am Abend des 11. September zwei Frauen und ihrem Begleiter, als sie auf dem Weg zu einer Veranstaltung ihrer Partei in Neukölln waren. Sie wurden von einer Rotte Linkschaoten überfallen, umzingelt, beschimpft, geprügelt, getreten und mit Stühlen geschlagen. Erst als die drei Opfer bereits verletzt waren, ließen die Bestien von den Märtyrern ab und flüchteten.

Märtyrer? Weil sie teilnehmen wollten an einer öffentlichen Versammlung einer legalen politischen Partei? Weil sie auf völlig gesetzliche Weise für ein anderes Deutschland kämpfen? Weil ihnen vielleicht ein besseres Deutschland vorschwebt? Ein kulturell kohäsives Land, in dem der normale Schulunterricht wieder möglich wäre; junge Deutsche Lehrstellen sowie später anständige Arbeitsplätze bekämen; in dem auch Ausländerkriminalität dem Gesetz gemäß bekämpft würde; in dem Steuergeld ausschließlich für nützliche und hierzulande dringende Zwecke ausgegeben würde; in dem Soldaten sich ausschließlich für die Verteidigung ihres neutralen Vaterland einsetzen müssten statt als Söldner fremder Mächte missbraucht zu werden.

Gewalt gegen Andersdenkende

So ein Deutschland steht natürlich nicht auf dem Plan der Alliierten. Ich benutze mit Bedacht diese Bezeichnung für Deutschlands Feinde der Zeit des Zweiten Weltkriegs, weil sie immer noch Deutschland besetzen und deutsche Politiker jetzt sogar eifriger als in der Nachkriegszeit ihre Befehle ausführen.

Ein unabhängiges Deutschland stünde im direkten Widerspruch zum seit rund 90 Jahren vom britischen und später vom US-amerikanischen Reich verfolgten Plan, Deutschland so zu unterwandern und herunterzuwirtschaften, bis es nur noch ein Satellit ist. Dass sein Heimatland aufwacht und unabhängig wird, kann und darf sich im zur Spass- und Konsumgesellschaft umerzogenen Deutschland kein Bürger inner- oder außerhalb der Regierung wünschen.

Also werden alle, von so genannten „Prominenten” bis zum einfachen Mann, kontinuierlich von gleichgeschalteten Medien aufgepeitscht und durch millionenteure regierungsunterstützte Programme „gegen Rechts” heiß gemacht. Patrioten werden notfalls mit Gewalt ausgeschaltet.

In den letzen Wochen gab es zahlreiche Anschläge gegen politische Gegner. Neuköllns konservativer SPD-Bürgermeister Heinz Buschkowsky ist am 5. September ebenso ins Visier der autonomen Szene geraten wie in der vergangenen Woche wieder einmal der Verlag der National-Zeitung. Und wie ist der äußerst brutale Überfall von vier jungen Männer auf ein Erntedankfest in Bad Sooden-Allendorf zu erklären? Haben diese „Südländer” einfach entschieden, willkürlich eine andere Gesellschaft zu attackieren? Vielleicht. Oder sind sie durch irgendeinen Anreiz dazu veranlasst worden, ein traditionelles, kulturverbundenes Ereignis zu zerschlagen?

Die Aufgabe der Fußsoldaten

Wie auch immer man sie nennen mag – „Chaoten”, „Autonome”, „Linke” oder „Antifa” –, sie ergreifen laufend die Gelegenheit zu kriminellen Taten: Fensterscheiben zerschmettern, Wände beschmieren, Autos in Brand setzen oder eben hilflose Menschen aus der Überzahl angreifen und hinterher fliehen. Praktiken nach Art der Französischen Revolution eben.

Die Fußsoldaten solch „spontanen” Ausdrucks des „Volkswillens” arbeiten — unbewusst – Hand in Hand mit der Mediendesinformation und der durch künstlich herbeigeführte Finanzkrisen nicht mehr in den Griff zu kriegenden Schuldenökonomie. Wenn die Straßen einer Hauptstadt so unsicher sind, dass Freidenker nicht mehr zu sprechen wagen können, haben diese Milizen ihre Aufgabe erfülllt. Es herrschen, selbstverständlich nur zum allgemeinen Besten: Notverordnung, Propaganda und finanzielle Paralyse.

Der Staat steht vor der Übernahme. Nordamerika findet sich nur noch einige Schritte davon entfernt. Inmitten der üblichen Oberflächlichkeiten einer amerikanischen Wahl ist nicht nur das amerikanische Volk, sondern auch die Weltbevölkerung weitgehend abgelenkt. Jeden Tag stellt man die fieberhafte Frage: Welcher Kandidat ist in Führung? Inzwischen spielt die Musik ganz woanders. Es ist möglich, dass keiner der Möchtegern-Präsidenten gewinnt. Es könnte sein, dass die gegenwärtige US-Regierung auf Grund einer neuen künstlichen Gefahr und eines daraus resultierenden Kriegs den Notstand ausruft und an der Macht bleibt.

Apropos Französische Revolution: Der jetzige Drei-Käse-hoch-Präsident Frankreichs Napozy/Sarkoleon kam mit dem Versprechen an die Macht, den bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen in manchen französischen Großstädten ein Ende zu machen. Weil diese Verhältnisse aber nicht nur unlösbar, sondern gewollt sind, bewegt er sich stattdessen ungeniert, ganz wie die Merkel, auf der Weltbühne.

Weiter schlummern?

Die Massaker der Französischen Revolution wurden unter hochtrabenden, aber unsinnigen Schlagwörtern wie „Liberté“ (Freiheit), „Egalité“ (Gleichheit), „Fraternité“ (Brüderlichkeit) durchgeführt. Heute erreicht man mit ins Gegenteil verkehrten Wörtern wie „Toleranz”, „Antirassismus”, „Antifaschismus”, dass die meisten in unserer Gesellschaft nur noch gedankenlos mit dem Strom schwimmen, um nicht um Leib und Leben fürchten zu müssen.

Zurück zu den gequälten Frauen von Berlin. In der Bundeshauptstadt wird vielleicht eine solche Untat vom Bürgermeister als „sexy” wahrgenommen. Griff doch die Polizei, die auf Sichtweite vor Ort war, nicht ein. Entscheiden Sie, liebe Leser, ob Sie schlummern wollen, bis jeder Freidenker auf den Karren der bevorstehenden Revolution zum Schafott gefahren wird.

Gerard Menuhin